Gemeinsamer Parlamentarischer Abend der Verbände DVGW, VDMA und VKU zum Thema Wasserstoff

DVGW/Runge

Rund 200 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien haben sich am 28. Januar 2020 im FAZ-Forum bei einem gemeinsamen Parlamentarischen Abend der Verbände DVGW, VDMA und VKU zum Thema Wasserstoff ausgetauscht.

Im Zentrum der Gespräche ging es um die Frage, welchen Beitrag Wasserstoff und die Gasinfrastruktur in Deutschland für die Energiewende leisten können.

Thorsten Herdan, Abteilungsleiter im BMWi, sprach in seiner Keynote über zentrale Elemente, die die Nationale Wasserstoffstrategie verfolgen sollte. So soll für einen zügigen Markthochlauf nicht nur grüner, sondern auch CO2-freier, blauer Wasserstoff zum Einsatz kommen. Im anschließenden Panel diskutierte Herdan mit Andreas Rimkus, MdB (SPD), Dr. Ingrid Nestle, MdB (Bündnis 90/ Die Grünen), Dr. Volkmar Pflug,  Siemens Gas and Power GmbH & Co. KG,  Dr. Jörg Bergmann, Sprecher der Geschäftsführung der Open Grid Europe GmbH sowie Dr. Tobias Brosze, stv. Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Mainz.

 

Bildquelle: DVGW/Runge

 

In der Diskussion wurde deutlich, dass Wasserstoff und andere Power-to-X Produkte ein wichtiger Baustein zur Lösung der großen Aufgaben im Klimaschutz sein werden. Industriepolitisch bietet Wasserstoff die Chance, in Deutschland wichtige Wertschöpfungsketten zu erhalten und auszubauen. Der Maschinen- und Anlagenbau hält aktuell eine Vorreiterrolle in den P2X-Verfahren, diese gilt es im internationalen Wettbewerb zu behalten und auszubauen. Die kommunalen Unternehmen sind in vielen Regionen schon heute aktiv, konkrete Wasserstoff-Projekte in der Mobilität und im Energiebereich voranzubringen. Auch die Gasversorgungsunternehmen beschäftigen sich schon heute damit, die Gasinfrastruktur Deutschlands „wasserstoff-ready“ zu machen. Langfristig wird allerdings nur grüner Wasserstoff aus erneuerbaren Energien nachhaltig sein können.  

 

Presseinformation zum Parlamentarischen Abend